Wir müssen abbrechen

Das plötzliche Ende der Lagergrenzenrallye

Schon einmal vorab. 2013 sollte in der Geschichte unserer Lagergrenzenrallye ein besonderes Jahr werden. Es war das erste Jahr in der alle Gruppen nicht wieder bei ihrem eigentlichen Stammesteamer ankamen. Wir mussten die Lagergrenzenrallye abbrechen.

Kinder bauen ein Landart-Tipi - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Im Wald ging es mit dem Bau einer Indianersiedlung zur Sache. Aber auch hier konnte man das Verdunkeln des Himmels richtig spüren. Am Anfang noch strahlend hell, wurde es zunehmens dunkel. Die letzte Gruppe hätte fast noch die Taschenlampe gebraucht. - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Es als Tradition zu bezeichnen ist vielleicht etwas zu hoch, es ist einfach eine programmliche und organisatorische Notwendigkeit. Unsere Lagergrenzenrallye findet schon immer am Tag nach der ersten Übernachtung statt. Einfach auch deshalb, um den neuen Kindern die Außengrenze unseres Lagers zu zeigen und die alten Kinder nochmal an die Größe des von ihnen in der Freizeit erlebbaren Geländes noch einmal in Erinnerung zu rufen. Das braucht seine Zeit und die nehmen wir uns dann auch in der Regel zwischen Gruppeneinteilung und Mittagessen. Letzteres ist dabei manchmal etwas später - je nachdem wann die Kocher aus der Rallye wieder da oder ob genügend Teamer zum zwischenzeitlichem Helfen dabei sind.

Alles begann wie immer. Die Teamer sortierten sich zu ihren Wunschstationen und -orten entlang der Rallye zu und organisierten sich die benötigten Materialien. Jetzt trafen sich alle wieder im großen Kreis bzw. in ihren jeweiligen Dienstgruppen. An den einzelnen Stationen der Teamer begann schließlich die Lagergrenzenrallye. Die einzelnen Gruppen liefen wie immer entlang der Lagergrenze zu den jeweils nächsten Stationen. Doch irgendwie wurde es von Station zu Station und von Gruppe zu Gruppe immer dunkler. Die Wolken am Himmel wurden immer dichter. Von weitem war auch mehr und mehr und immer öfter ein Donnergrollen zu hören.

So kam es am Ende dazu, was man vielleicht auch schon vermuten könnte. Zum ersten Mal (und zum einzigen Mal) in der Geschichte der Lagergrenzenrallye am Bruderhof mussten wir diese aus Wettergründen abbrechen. Es begann zu regnen. Allerdings auch nicht gerade nur leichter Regen sondern doch schon ein größerer Regenschauer.

Wie fast immer in solchen Situationen trafen wir uns zusammen im Versammlungszelt und machten Regenprogramm mit vielen Geschichten bis zum Mittagessen. Das wurde aus dem Küchenzelt am Ende auch ins Versammlungszelt geliefert.

Mehr Geschichten der Freizeit 2013

 

Mit der NAJU auf Schleichpfaden
Übersicht Indianerlager Äckerhof - Foto: NAJU BW / L. Praetorius

OxMox-Freizeit

Unsere Freizeit findet in der Nähe von St. Roman im Schwarzwald statt.
Über 9 Tage erleben wir mit unseren 8 bis 12jährigen Teilnehmer*innen vielfältige Erlebnisse rund um das Thema Indianer.

jetzt informieren