Chosovi wurde richtig vermisst

Wenn Teamerinnen nur zu Besuch kommen können

Unser Freizeitenteam ist für eine Kinderfreizeit übernatürlich stabil. Langjährige Teamer im Berufsleben sind genauso Teil des Teams wie ehemalige Teilnehmer in der Ausbildung. - 2014 konnte Chosovi nicht komplett auf unsere Freizeit kommen. Die Uni hatte da etwas dagegen. Dass sie dennoch für zwei Tage kam, liegt auch in der Natur unseres doch recht lustigen Teams. Zum Leidwesen der Kinder musste sie dann aber auch irgendwann wieder gehen.

Kinder verabschieden Teamerin - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Schwer zum Verdruss von Fledermaus die am Tag fliegt und Adler der gegen den Wind fliegt musste Chosovi das Lager noch vor dem Abendessen verlassen. Abschiedsgeschenke versuchten es einfacher zu machen. - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Grundsätzlich gilt in unserem Stammteam die nicht festgeschriebene Regel - wer nicht komplett fahren kann, kommt wenn es nichts verhindert dennoch zumindest etwas auf der Freizeit vorbei. Weder für das Team noch den Träger ist dies ein Problem. Meistens hilft derjenige dann spontan oder auch geplant noch bei der Freizeit mit.

So auch Chosovi 2014. Studiumsbedingt konnte sie nicht die komplette Freizeit kommen, hatte ihr kommen jedoch schon im Vorfeld angekündigt und wollte auch den von ihr geplanten Workshop (Korbflechten) mit den Kindern durchführen. Das Material dafür war sowieso bei ihr zu Hause gelagert.

Wie vermisst Chosovi jedoch bei der Anreise bereits wurde und welche Freude dann bei einzelnen Kindern herrschte, als sie endlich ankam, zeigt der folgende Artikel aus unserer Lagerzeitung wahrscheinlich am deutlichsten.

Aus der Rauchwolke

Am Mittwoch Vormittag kam Chosovi zu unserem Lagerplatz gelaufen. Die Kinder und Teamer, die sie schon kannten, freuten sich sehr. Denn zumindest unter den Kindern wurde sie (genauso wie Hehewuti) sehr vermisst. Ein Paar Kinder fragten auch, warum sie erst jetzt gekommen war. Der Grund war, dass sie noch viel für ihr Studium zu tun hatte. Den restlichen Tag machte sie einfach so mit, als wäre sie ein Teamer und kein "Gast". Sie schlief bei uns im Strohlager, so dass wir Kinder schon am Morgen des nächsten Tages (Donnerstag Morgen) etwas von ihr hatten. Sie ging mit uns rüber zum Zeltplatz und machte mit uns zusammen Workshops. Nach dem Mittagessen machten wir alle (mit Chosovi) wieder Workshops. Irgendwann am Nachmittag ging Chosovi dann leider wieder. :(

Adler der gegen den Wind fliegt

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