Der Überfall

Altteamer zu Besuch

Viele Jahre war Tatonka ein fleißiger und gewissenhafter Teamer vom Stamme der OxMox-Indianer. Bis ihn der Ruf der weiten Wasser erreichte und er nach 10 Jahren Freizeit mit seinen Kindern Die mit den Steinen spricht, Blauer Falke und Ruft seinen Stein auch einmal woanders hin fahren wollte. Doch so ganz weg war er nie. Und so war es nicht verwunderlich, das er sich 2014 an unser Lager anschleichen wollte. Doch Annouk hatte, wie so oft, etwas entscheidendes dagegen.

Tatonka und Sohn gefangen - Foto: NAJU BW / E. Schäfer

Ruft seinen Stein wurde bei seinem Versuch einen Coup zu landen von Tatze erfolgreich eingefangen. In der Zwischenzeit war auch Tatonka am Lager gestellt worden. Nur eine fehlte noch. Anouk. Der dazugehörige Hund war wieder einmal nicht da wo er sein sollte. (Siehe OxMox-Lagerzeitungen bis 2010) - Foto: NAJU BW / E. Schäfer

Nach drei langen Jahren ohne die OxMox-Zelte, zog es drei unerschrockene Ex-Indianer wieder an die Ufer der Wutach. Aber Tatonka, Ruft seinen Stein und Blauer Falke hatten nichts gutes im Sinn.

Nach einer langen Fahrt im Dampfross kamen wir dann doch endlich an. Kurzer Hand beschlossen wir nach Sonnenuntergang das OxMox-Lager zu beobachten. Nach einer kurzen Schleichstrecke erreichten wir das leise und matschige Lager.

Weil Ruft seinen Stein seine elektronische Rauchwolke vergessen hatte, mussten er und Tatonka umdrehen während Blauer Falke (ich) versuchte weitere Informationen über das Lager zu erlauschen.

Ich schlich hinter das Küchenzelt hinter einem großen Baum, der guten Schutz bot. Nach einer knappen Stunde putzte sich Winjan ca. 20 Meter vor mir die Zähne und lies so lange ihren Spürhund Kali ihr Geschäft verrichten. Kali aber roch und fand mich auch. Zwei Meter vor mir begann sie zu bellen und zu knurren. Winjan ahnte aber nichts und rief ihren Hund zurück, um einige Zeit später auf dem Klo zu verschwinden.

Dies war für mich die Gelegenheit mein Versteck schnellstmöglich zu verlassen.

Am Kiosk trafen wir uns wieder und berieten unser weiteres Vorgehen. Einige Zeit später schlichen wir wieder langsam in Richtung Lager um dort ins verlassene Küchenzelt einzubrechen. Doch die Wiese hatte sich in der letzten Woche in ein Meer aus Matsch verwandelt, welches das Schleichen unmöglich machte. Trotzdem gelang es uns unbemerkt in das unbewachte und wie wir später erfuhren auch unbewohnte Lager bzw. Küchenzelt zu schleichen.

Dort verrichteten wir unser teuflisches Werk, indem wir Tabasco in eine Marmelade füllten und diverse Gegenstände (unter anderem Schokolade, Tücher und Kaneonuskatev) entführten und versteckten. Danach zogen wir uns wieder zu unseren Dampfross zurück um dort zu schlafen und die Schokolade zu essen.

Nach Sonnenaufgang verkleideten und tarnten wir uns um erneut in das Lager zu gehen. Doch unser Spürhund Anouk fand ein Tier und jagte diesem hinterher.

Somit war unsere Tarnung aufgeflogen und wir mussten versuchen uns so leise wie möglich dem Lager zu nähern um einen Coup zu erreichen. Mir gelang dieser beim erstaunten Jormas.

Ruft seinen Stein wurde aber von Tatzes Tatzen erwischt und festgehalten.

(Blauer Falke) stellvertretend auch für Tatonka und Ruft seinen Stein – Rauchwolke 2014

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