Was ein Geföhne

Und ständig dieses Geräusch

Statt in unseren Tipis schliefen wir in diesem Jahr die meiste Zeit auf dem Heuboden am Bauernhof. Mit einigen Nebeneffekten. Aber auch mit lang andauernden Nebengeräuschen. - Was war das nur für ein Geföhne nebenan.

Der Bruderhof ist für Freizeiten gut ausgestattet. Großzügige Wiesen, sanitäre Anlagen, nette Bauernfamilie und für fast alle Eventualitäten auch einen Notfallplan. Einen davon nahmen wir in diesem Jahr in Anspruch. Schlafen auf dem alten Heuboden im Stroh. (Kann man auch separat buchen – war auch unsere Übernachtungsstätte bei den jeweiligen Vortreffen)

Von der Infrastruktur eigentlich eine super Sache. Klo, Waschraum und Dusche sind nur eine Treppe (nach unten) entfernt. Wenn da nicht verständlicherweise unsere Nachbarn gewesen wären. 400 bis 500 Leute müssen auch mal duschen.

Es gab zwar auch in diesem Jahr wieder die Außendusche – die aber witterungsbedingt nicht viele Abnehmer fand – aber die normale Dusche war auch so wieder stark begehrt. Nach dem Haare waschen föhnt man sich meistens ab einer gewissen Haarlänge im Anschluss die Haare trocken. So war es auch dort. Und so hatten wir schräg über dem Waschraum gelegen unser ausdauerndes Nebengeräusch gefunden.

Und so hatten wir abends zum Einschlafen und morgens direkt zum Aufstehen und eigentlich immer wenn wir auf dem Heuboden waren ein Geräusch im Ohr. Einen laufenden Föhn. Glücklicherweise hatten wir keine Kinder mit leichtem Schlaf auf der entsprechenden Seite des Heubodens liegen. Obwohl das ein oder andere Kind am Ende des Geföhnes gelegentlich einmal wach wurde – es fehlte was.

Irgendwann zwischen zwölf und eins war es dann soweit. Die Masse der Teilnehmer hatte sich selbst entmatscht und die Haare wieder trocken bekommen. Es herrschte ungewohnte Ruhe. Doch die hielt meist nicht lange. Zwischen halb sechs und sechs (Küchenteam) fing es meist dann wieder an. Und der Föhn war wieder da.

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