Wir fahren ins Schwimmbad

Indianerausflug ins Aquari Hüfingen

Aufgrund der großen Regenfälle vor der Freizeit wollten wir bereits vor unserem Wasserschaden einen Schwimmbadtag einlegen. Mit dem Bus ging es schließlich zu einem Wassertag mal anders ins Aquari Hüfingen.

Gruppe vor dem Aquari Hüfingen - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Nach kurzer Busfahrt - als der Bus dann endlich da war - und kleiner Wanderung durch Hüfingen waren wir dann endlich bei unserem Ziel angekommen. - Foto NAJU BW / M. Bormuth

Nachdem wir uns umgezogen hatten, gingen wir zu den Bädern. Es gab ein großes Schwimmbecken, ein warmes Babybecken, ein kleines Strudelbecken mit Wasserfall – genannt Waschmaschine – und ein warmes Außenbecken. Das Beste war jedoch die riesige kurvige Wasserrutsche. Zuerst gingen alle ins große Becken. Dann verteilte sich die Gruppe.

Wellness im Aquari Hüfingen - Foto: NAJU BW / M. Bormuth Die Sprudeldüsen im Außenbereich wurden gerne genutzt. Nur Tatze konnte dies nicht. Immer wenn er kam - hörten sie auf. - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

So konnte man etwas später eine lustige Gruppe beobachten, die versuchte Wapiti zu ersaufen. Manche setzten sich auf seinen Rücken und versuchten ihn runter zu drücken. Andere versuchten seine Beine wegzuziehen und ihn so zu Fall zu bringen. Das gelang auch ein paar mal. Es war eine sehr lustige Beschäftigung. Einige waren auch von der "Waschmaschine" sehr angetan. Sie ließen sich wieder und wieder im Kreis treiben. Andere vertrieben sich die Zeit mit Wasserspielzeugen. Da waren zwei Matten, ein Krokodil, zwei Reifen und eine
Schwimmnudel. Alle Sachen wurden umkämpft und immer wieder erobert. Mal von den Jungs, mal von den Mädchen. Die Meisten waren allerdings von der Wasserrutsche begeistert.

Sie stürzten sich immer wider die Rutsche runter und rannten und rannten wieder und wieder die Treppe rauf.

Massenrutschen - Foto: NAJU BW / M. Bormuth Gegen Ende des Nachmittags gab es auf der Rutsche dann das große Massenrutschen. Den ganzen Tag schon unheimlich beliebt, rutschten am Ende dann mehr wie die Hälfte aller Indianer gleichzeitig die Rutsche runter. - Foto: NAJU BW / M. Bormuth

Der Höhepunkt war jedoch, als sich dort riesige Rutschgemeinschaften bildeten. Das kann man sich so vorstellen:
Einer rutschte ein Stück und blieb dann sitzen. Daraufhin rutschten die Anderen – ob Junge oder Mädchen oder auch der ein oder andere Teamer – hinterher, so das am Ende einer nach dem Anderen saß.

Dies war ein großer Spaß für jedermann. Manche - vor allem Teamer - machten es sich am Beckenrand gemütlich oder kauften sich am Kiosk Pommes oder ein Eis.

Leider gab es auch ein paar Verletzte, die sich auf der Rutsche oder bei Hahnenkämpfen ein wenig verletzten. Doch das war weniger schlimm und so waren alle traurig, als es wieder nach Hause gehen sollte. Denn dieses Schwimmbaderlebnis hat allen sehr gefallen.

(Flatterndes Ohr vom Kojoten + Weißes Pferd - Rauchwolke 2014)

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