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Wenn das Anschreiben mal nicht stimmt

Pannen mit Anschreiben gab es über die Jahr auch das ein oder andere mal. Für einige konnten wir überhaupt nichts (Schienenersatzverkehre), andere Geschichten passierten eindeutig in der Geschäftsstelle.

2004

Bedingt durch die Tatsache der zeitgleichen Abfahrt der Bauernhof- und der Indianerfreizeit, kam es beim Versand der Packliste zu einer kleinen Komplikation. Ungefähr die Hälfte unserer Kinder bekam die Packliste der Bauernhoffreizeit zugeschickt. Durch die große Deckungsgleichheit war dies erst einmal kein Problem. Der Teufel steckte am Ende im Detail.

  • - Der Bauernhof brauchte kein Taschenmesser – wir schon.
  • - Der Bauernhof wollte mit den Kindern batiken – wir nicht.
  • - Der Bauernhof hat einen Stromanschluss auf dem Platz – wir nicht.

Das Taschenmesser war für uns am kompliziertesten. Wenn alle es gleichzeitig brauchten, gab es regelmäßig Stau. Zu den anderen Zeiten hab es unter den Kindern aber auch mit uns Teamern die großen Taschenmesserverleihaktionen. Selbstverständlich konnte jeder – notfalls mit etwas warten – schnitzen wenn er schnitzen wollte.

Das "T-Shirt zum Batiken" ergänzte bei uns dann einfach den sonstigen Kleidungsvorrat der jeweiligen Kinder.
Problematisch blieb am Ende nur die "Lieblings-CD", die wir nicht nur nicht angefordert hatten sondern in Ermangelung von Strom nicht abspielen konnten. Wir hatten zwar ein Radio dabei – aber keine Ersatzbatterien. Genutzt haben wir dieses dann auch sowieso nicht.

Am Ende tauschten wir uns mit den Kindern aus und überlegten gemeinsam, wie es wohl auf dem Bauernhof mit der Indianerpackliste aussehen würde.

2005

2005 kam man auf die Idee die Kinder Marmelade mit auf die Freizeit bringen zu lassen. Auf die Packliste war das schnell geschrieben. Das Ergebnis aber weniger gelungen. Man vergaß nämlich den Hinweis auf eine sichere Verpackung der Marmelade.

Am ersten Abend auch am ersten Platzmorgen kämpften wir uns durch das Gepäck vieler Kinder. Der überwiegende Teil der Marmeladen war so gut verpackt gewesen, dass die Gläser den Transport von Zug zu Zug bzw. dann auch im Materialbus nicht überstanden hatten.

2006 und 2007

In diesen Jahren hatten wie dann die Schienenersatzverkehrspannen, bei denen Abholen und Abfahren zeitlich und örtlich nicht mehr passte.

2011

2011 wurde der Rückmeldetext für die Anreiseplanung im Anschreiben widersprüchlich; war aber noch gut zu klären.

2012

2012 schließlich wurde das Anschreiben versehentlich in der Geschäftsstelle ohne den Austausch der Platzhalter verschickt. So wurde durch den Wechsel in der Freizeitenbetreuung in der Geschäftsstelle die entsprechende Notfallnummer vor dem Versenden nicht eingetragen.

Eines haben aber alle Probleme gemeinsam. Alle konnten nach mehr oder weniger Zeit für die Kinder und uns gut geklärt werden. Auch wenn wir teilweise noch Jahre später erzählten.

Die restlichen "Anschreibepannen" seit dieser Zeit sind alle nicht auf unserem eigenen Mist gewachsen:

2013

2013 bestätigte die Bahn der Geschäftsstelle einen nicht fahrenden Zug, so dass auf der Rückfahrt außer in Döggingen alle anderen Fahrzeiten überhaupt nicht mehr stimmten.

2015

2015 hatten wir auch durch Schienenersatzverkehr leicht geänderte Fahrzeiten. Dies betraf aber ausschließlich die Abholer in Freudenstadt, da der Bus hier später als der Zug ankam.

2017

2017 machte uns spontan der Tunneleinsturz von Rastatt einen Strich durch die Planung. Die Rückfahrzeiten änderten sich hier ebenfalls. In Karlsruhe eigentlich nur das Gleis. In Stuttgart neben der größeren Uhrzeit (viel früher da) auch gleich der ganze Bahnhofsteil, da die Kinder mit der S-Bahn wieder einmal im Tiefbahnhof ankommen mussten.

Mehr Geschichten mit der NAJU Geschäftsstelle

 

Mit der NAJU auf Schleichpfaden
Übersicht Indianerlager Äckerhof - Foto: NAJU BW / L. Praetorius

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