Kekse gibt es nur im Wasser

Die Geschichte unseres Wutachrituals

Eine weitere OxMox-Tradition begann damals eigentlich mehr aus einem Spaß heraus. Um die Kinder ins Wasser zu locken, kamen Jormas und Große Tatze 2005 auf die Idee die Kekse an der Badestelle nur im Wasser zu verteilen. Daher musste jeder, der einen Keks wollte, erst einmal zu Jormas oder Tatze laufen oder schwimmen.

Teamer verteilt Kekse in der Wutach - Foto: NAJU BW / D. Heer

Ich habe auch noch Kekse. - Wer will noch mal? - Foto: NAJU BW / D. Heer

Beiden Teamern, aber auch den Kindern, machte die Aktion viel Spaß. Am Ende gab es damals natürlich auch für die Kinder die doch nicht ins Wasser gingen Kekse.

Wie bekannt die Aktion geworden war, stellten wir ein Jahr später fest. Völlig neue Kinder sprachen in der Redestabrunde den Wunsch aus Kekse im Wasser zu bekommen. Die Wiederholerkinder waren sowieso wieder Feuer und Flamme.

Kekse in der Wutach - Foto: NAJU BW Badeausflug an die Wutach! - Die Nachtischkekse natürlich nur im Wasser :) - Foto: NAJU BW

So kam es, dass mit großer Selbstverständlichkeit auch 2006 wieder die Kekse im Wasser verteilt wurden.

Einige Freizeiten hatte Tatze auch Trockenfleisch dabei. Im Gegensatz zu den Keksen, die auch immer an die nicht im Wasser gewesenen Kinder verteilt wurden, gab es Trockenfleisch nur im Wasser.

Auch viele Kinder später ist die Keks-im-Wasser-Aktion aus dem Freizeitenleben nicht mehr wegzudenken und wird von vielen Kindern auch ausdrücklich verlangt.

Von allen Badeausflügen an die Wutach, fiel die Jahre über das Keksverteilen im Wasser nur zweimal aus. Das erste Mal hatten Tatze und Jormas gegenseitig darauf vertraut, dass der jeweils andere die Kekse eingepackt hatte. Der zweite Ausfall beruhte 2010 darauf, dass spontan am letzten Tag noch zur Wutach gegangen wurde und sowohl Jormas (Pause) als auch Tatze (Rauchwolkendruck am Bruderhof) nicht mit an der Badestelle war.

Keksritual - Foto: NAJU BW Und obwohl Chosovi auch gut zu Fuß zu erreichen gewesen wäre, entschieden sich alle lieber den kurzen Weg durch das kalte Wasser zu nehmen. - Foto: NAJU BW

Selbst mit Gips hielten wir an den Traditionen fest. Tatze begann 2011 mit der Verteilung gut eingepackt.

Er wurde aber dann am Ende von Chosovi abgelöst, die ohne Gips einfacher in die tieferen Regionen gehen konnte.

Bei Besuchen an der Planschstelle sowie beim Angelplatz an der Rutschstelle fällt die Keksverteilung aufgrund untauglicher Örtlichkeit zumindest im Wasser grundsätzlich aus.

Das letzte Keksritual des OxMox-Stammes wurde schließlich 2013 durchgeführt. Nicht weil wir keine Lust mehr darauf hatten. Es war das letzte Jahr unserer Badestelle. Die Umkleidekabine Wald war schon gerodet und wir genossen noch einmal die Wutach. 2014 waren wir nach dem Wasserschaden schließlich im Schwimmbad.

Seit 2015 sind wir jetzt auf einem anderen Lagerplatz. An eine Fortsetzung des spaßigen Keksrituals ist aber auch dort nicht zu denken. Wir haben leider keinen "Badefluss" mehr in der Nähe.

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